Winterwetter: Es wird mild, die nächste Rutschpartie kündigt sich aber an

05. Dezember 2023 , 16:16 Uhr

Auf den Straßen, bei der Bahn und auf den Flughäfen: Schnee und Eis haben das Land in der Nacht auf Dienstag auf Trab gehalten. In München wurde der Flugverkehr eingestellt, die Fernzüge der Bahn fuhren eingeschränkt und auf der A7 bei Heidenheim kippte ein Gefahrgut-LKW wegen schneeglatter Straße um.

Für weite Teile des Landes kündigt sich auf den Straßen jetzt erstmal Entspannung an: Schneien soll es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bis Mittwochabend nur ab etwa 700 Metern. Entsprechend ist den Angaben nach auch nur im Bergland zeitweise mit Schneeglätte zu rechnen. In Staulagen des Schwarzwalds können bis zu 30 Zentimeter Neuschnee fallen. Weil es im Schwarzwald auch windig bis stürmisch wird, ist dort zudem mit Schneeverwehungen zu rechnen.

Der Rest Baden-Württembergs bekommt nun Regen ab. Ein Niederschlagsband überquert das Land bis Mittwoch nach Osten hin. In der Nacht auf Donnerstag ist wieder Vorsicht geboten: Dann lockert es auf und wird kalt. Einem DWD-Sprecher zufolge sei verbreitet mit überfrierender Nässe zu rechnen und es könne im ganzen Land rutschig werden. Der Donnerstag soll sonnig werden. Im Bergland werden Temperaturen um den Gefrierpunkt erwartet, ansonsten zwischen 2 und 4 Grad.

Wintersportler können in Baden-Württemberg zumindest bis einschließlich Freitag ihrem Hobby wohl nachgehen. Bis dahin sollte die Schneedecke auf der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald für bereits laufende Skilifte und gespurte Loipen halten. Am Samstag steht laut DWD aber Tauwetter an mit Temperaturen von 5 Grad in Höhenlagen und bis zu 15 Grad am Rhein. „Da schmilzt dann schon viel weg“, so der Sprecher.

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