Der Maschinenbauer Weinig aus Tauberbischofsheim will in den kommenden zwei Jahren rund 400 Stellen streichen, davon sind nach Unternehmensangaben vor allem deutsche Standorte betroffen. Der Abbau soll sozialverträglich erfolgen, etwa über Abfindungen, Vorruhestand oder natürliche Fluktuation, konkrete Zahlen zu einzelnen Werken nannte das Unternehmen bislang nicht. Als Grund nennt die Weinig-Gruppe die anhaltende Wirtschaftsflaute und eine schwache Auftragslage, die hinter den Erwartungen zurückbleibe.
Ziel der Maßnahmen sei es, die Kostenstrukturen an veränderte Marktbedingungen anzupassen und das Unternehmen langfristig wirtschaftlich stabil aufzustellen. Laut Unternehmenshomepage beschäftigt Weinig derzeit 2.483 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, offizielle Angaben dazu wurden jedoch nicht gemacht. Nach Informationen der Fränkischen Nachrichten sollen zudem zwei Standorte verlagert werden: betroffen sind Weinig Operations in Malterdingen (Kreis Emmendingen) und Weinig Grecon in Alfeld in Südniedersachsen – wohin die Verlagerungen erfolgen sollen, ist bislang offen.