Glücksferkel für die Stuttgarter Wilhelma

15. Januar 2024 , 15:12 Uhr

Bei den Hirschebern in der Stuttgarter Wilhelma tappst derzeit ein kleines Ferkel der Gattung durchs Gehege. Wie der Zoologisch-Botanische Garten heute mitteilte, ist der Schweine-Sprössling an wärmeren Wintertagen mit seiner Mutter auf Erkundungstour in seinem neuen Zuhause zu sehen.

Der Nachwuchs sei für den Artenschutz ein großer Erfolg: „Diese charismatische Tierart wird deutschlandweit in nur fünf Zoos gehalten – auch Nachzuchten sind schwierig und entsprechend selten“, sagte Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin. Da ihr eigentlicher Lebensraum zerstört wird, gelten Hirscheber nach Angaben des Stuttgarter Zoos als gefährdet.

Die Hirscheber gehören zu den Echten Schweinen und sind eine eigene Gattung, die vor allem im indonesischen Raum heimisch ist. Die bei Männchen bis zu 30 Zentimetern langen Stoßzähne sind charakteristisch für die Tiere und erinnern an ein Hirschgeweih. Daher komme auch ihr Name „Hirscheber“.

Ferkel Hirscheber Schwein Wilhelma Zoo

Das könnte Dich auch interessieren

09.12.2025 Stall steht in Flammen: 1.500 Ferkel verenden Am Montag wurde in Unterschneidheim kurz nach 11 Uhr ein Brand bei einem Stall eines Schweinezuchtbetriebs in der Geislinger Straße gemeldet. Die Unterschneidheimer Feuerwehr musste von umliegenden Feuerwehren unterstützt werden. Es waren über Stunden mehr als 70 Einsatzkräfte vor Ort. Bei dem Brand verendeten laut Schätzungen 1.500 – 2.000 Ferkel. Menschen waren keine in Gefahr. 29.04.2026 Sparmaßnahmen bei Audi sollen weitergehen: Neckarsulm auch betroffen Die Spar- und Umbaupläne des Volkswagen Konzern betreffen auch die Tochter Audi – und damit den Standort Neckarsulm. Audi-Chef Gernot Döllner machte deutlich, dass das Unternehmen seine Kosten weiter senken müsse und effizienter werden will. Bereits im vergangenen Jahr hatte Audi ein großes Sparpaket beschlossen, das den Abbau von bis zu 7.500 Arbeitsplätzen vorsieht – 29.04.2026 Polizeieinsatz in Crailsheim: Schüsse aus Wohnung sorgen für Aufsehen Ein größerer Polizeieinsatz hat in Crailsheim gestern Abend für Aufregung gesorgt. Zeugen meldeten mehrere Schüsse aus einer Wohnung, woraufhin zahlreiche Einsatzkräfte anrückten und das Gebäude umstellten. In der Wohnung traf die Polizei auf einen 32-jährigen Mann. Er erklärte, dass er mit einer Schreckschusswaffe lediglich einen Funktionstest durchführen wollte und deshalb aus der Wohnung heraus geschossen habe. 29.04.2026 Quecksilber-Unfall in Hermaringen: Großeinsatz nach Austritt in Fabrik Ein größerer Feuerwehr- und Rettungseinsatz hat sich bei einem Arbeitsunfall in Hermaringen im Landkreis Heidenheim ereignet. Bei Entsorgungsarbeiten trat rund 0,5 Liter Quecksilber aus, nachdem ein altes Gerät beim Verladen in einen Schrottcontainer beschädigt wurde. Der hochgiftige Stoff entwich dabei teilweise als Sprühwolke. Drei Mitarbeiter kamen mit dem Gefahrstoff in Kontakt und erlitten leichte Verletzungen.