Glücksferkel für die Stuttgarter Wilhelma

15. Januar 2024 , 15:12 Uhr

Bei den Hirschebern in der Stuttgarter Wilhelma tappst derzeit ein kleines Ferkel der Gattung durchs Gehege. Wie der Zoologisch-Botanische Garten heute mitteilte, ist der Schweine-Sprössling an wärmeren Wintertagen mit seiner Mutter auf Erkundungstour in seinem neuen Zuhause zu sehen.

Der Nachwuchs sei für den Artenschutz ein großer Erfolg: „Diese charismatische Tierart wird deutschlandweit in nur fünf Zoos gehalten – auch Nachzuchten sind schwierig und entsprechend selten“, sagte Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin. Da ihr eigentlicher Lebensraum zerstört wird, gelten Hirscheber nach Angaben des Stuttgarter Zoos als gefährdet.

Die Hirscheber gehören zu den Echten Schweinen und sind eine eigene Gattung, die vor allem im indonesischen Raum heimisch ist. Die bei Männchen bis zu 30 Zentimetern langen Stoßzähne sind charakteristisch für die Tiere und erinnern an ein Hirschgeweih. Daher komme auch ihr Name „Hirscheber“.

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