„Mama, ich hatte einen schweren Autounfall, du musst mir Geld überweisen“, mit solchen Sprüchen versuchen Kriminelle älteren Menschen durch Schockanrufe das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Rund 49 Millionen Euro haben Betrüger in Deutschland 2025 durch Schockanrufe erbeutet. Aber was tun, wenn durch einen unverhofften Anruf auf einmal die eigene Welt aus den Fugen zu geraten scheint? Tim Rupp vom Polizeipräsidium Aalen erklärt gegenüber Radio Ton, wie die korrekte Vorbereitung helfen kann.
Täter suchen in Telefonbüchern oft nach altdeutschen Vornamen um Menschen höheren Alters zu erreichen. Dabei kann es helfen, den eigenen Vornamen im Telefonbuch abkürzen zu lassen. Auch Kennwörter innerhalb der Familie sind hilfreich, um Betrüger sofort entlarven zu können. Grundlegendes Informieren über das Thema stellt bei der Vorbereitung den Grundstein dar.
Sollte es dann zu einem Schockanruf kommen: Sofort auflegen und die Polizei informieren. Diese könne nicht jedem Schockanrufer hinterher, durch das Melden lässt sich aber für die Polizei einschätzen, an welchen Orten es zu vielen solcher Anrufe kommt. Dies helfe bei der Prävention, so Tim Rupp vom Polizeipräsidium Aalen.