Betrugsmasche: Wie man gegen Schockanrufe vorgeht

23. September 2026 , 08:51 Uhr

„Mama, ich hatte einen schweren Autounfall, du musst mir Geld überweisen“, mit solchen Sprüchen versuchen Kriminelle älteren Menschen durch Schockanrufe das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Rund 49 Millionen Euro haben Betrüger in Deutschland 2025 durch Schockanrufe erbeutet. Aber was tun, wenn durch einen unverhofften Anruf auf einmal die eigene Welt aus den Fugen zu geraten scheint? Tim Rupp vom Polizeipräsidium Aalen erklärt gegenüber Radio Ton, wie die korrekte Vorbereitung helfen kann.

Täter suchen in Telefonbüchern oft nach altdeutschen Vornamen um Menschen höheren Alters zu erreichen. Dabei kann es helfen, den eigenen Vornamen im Telefonbuch abkürzen zu lassen. Auch Kennwörter innerhalb der Familie sind hilfreich, um Betrüger sofort entlarven zu können. Grundlegendes Informieren über das Thema stellt bei der Vorbereitung den Grundstein dar.

Sollte es dann zu einem Schockanruf kommen: Sofort auflegen und die Polizei informieren. Diese könne nicht jedem Schockanrufer hinterher, durch das Melden lässt sich aber für die Polizei einschätzen, an welchen Orten es zu vielen solcher Anrufe kommt. Dies helfe bei der Prävention, so Tim Rupp vom Polizeipräsidium Aalen.

Betrugsmasche Kriminell Polizei Polizeipräsidium Rente Rentnerabzocke Schockanruf

Das könnte Dich auch interessieren

11.03.2026 Tauberbischofsheim: Warnung vor gefälschten Bankschreiben Ein Unternehmen in Tauberbischofsheim erhielt vergangene Woche täuschend echt gestaltete Bankschreiben, die sich später als Betrugsversuch herausstellten. In den Briefen wurden die Empfänger aufgefordert, über einen QR-Code ihr Endgerät für das Online-Banking zu registrieren. Hintergrund ist eine Betrugsmasche namens „Quishing“ (Phishing per QR-Code), bei der Kriminelle über QR-Codes auf gefälschte Webseiten leiten, um an sensible 26.11.2025 Falsche Sprachzertifikate aufgetaucht: Bundespolizei ermittelt Die Bundespolizei Stuttgart hat am Dienstag mehrere Sprachschulen und Wohnungen im Raum Stuttgart und Heilbronn wegen Verdacht auf falsch ausgehändigte Sprachzertifikate durchsucht. Hintergrund sind Zugewanderte, die nachweispflichtig Sprachzertifikate benötigen, es aber an den dafür notwendigen Sprachkenntnissen mangelt. Diese Nachweispflicht bot Raum für ein kriminelles Geschäftsmodell, bei dem ein Sprachzertifikat bis zu 3.000 € kostete und 24.11.2025 Waffenverbot auf Aalener Weihnachtsmarkt Das Polizeipräsidium Aalen weist zum baldigen Start des Aalener Weihnachtsmarktes darauf hin, dass ein Messer- und Waffenverbot auf dem Markt gilt. Dieses Verbot greift unabhängig von Art oder Länge der Klinge und umfasst alle Waffen auf allen öffentlichen Veranstaltungen. Polizeipräsident Reiner Möller appelliert an die Bevölkerung, das Verbot zu respektieren. „Unsere Polizeibeamtinnen und -beamten werden 22.09.2026 19-Jähriger in Heilbronn stundenlang attackiert Ein 19-Jähriger soll in Heilbronn über mehrere Stunden festgehalten, geschlagen und gedemütigt worden sein. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft sollen eine 21-jährige Frau und ein 21-jähriger Mann den Bekannten in der Nacht zum 8. September zur Experimenta gelockt und dort angegriffen haben. Anschließend sollen sie ihn auf eine abgelegene Grünfläche gebracht und dort mehrfach attackiert sowie