So läuft es auf den Weihnachtsmärkten in der Region ab

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Angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen in Baden-Württemberg zweifeln einige Städte an der Durchführung ihrer Weihnachtsmärkte. Doch Sozialminister Manne Lucha hält einen Weihnachtsmarkt auch im zweiten Pandemiejahr für denkbar – allerdings müssen die geltenden Regeln eingehalten werden. Außerdem möchte das Ministerium, dass die Einhaltung der Regeln vor Ort flächendeckend kontrolliert wird.

Corona-Regeln für Weihnachtsmärkte

Grundsätzlich gilt auf Weihnachtsmärkten eine Maskenpflicht. Das heißt, dass eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske getragen werden muss, auch wenn der Weihnachtsmarkt überwiegend oder komplett im Freien stattfindet.
An Ständen mit Essen zum sofortigen Verzehr oder Fahrgeschäften muss zudem ein 2G- Nachweis vorgelegt werden. Hier dürfen also nur geimpfte oder genesene Personen einkaufen. An allen anderen Marktständen hingegen ist kein Nachweis erforderlich.

Die Einhaltung der Nachweise kann zum Beispiel durch Einlasskontrollen gewährleistet werden. Auf manchen Märkten bekommen alle Besucher, nachdem sie ihren Nachweis gezeigt haben, ein farbiges Bändchen oder einen Stempel auf die Hand. Dieser dient dann als 2G-Nachweis für Essensstände oder Fahrgeschäfte.

Pandemiegeschehen soll weiter beobachtet werden

Ob bis zum Beginn der Weihnachtsmarktsaison alle Märkte wie geplant stattfinden können ist aktuell aber noch unklar. Denn durch die steigende Zahl der Neuinfektionen bringen einzelne Politiker wieder ein Verbot von Großveranstaltungen ins Gespräch. Das würde dann auch Weihnachtsmärkte betreffen.

Auswahl von Weihnachtsmärkten in der Region

  • Ludwigsburg: findet unter den geltenden Regeln statt, keine Umzäunung geplant
  • Heilbronn: eigene Zone für Essensstände geplant, dort mit 2G Nachweis, der Rest ist frei zugänglich
  • Aalen: Weihnachtsmarkt soll stattfinden, die genaue Umsetzung ist noch unklar
  • Crailsheim: Crailsheimer Adventscarré, findet erstmals im Spitalpark statt und nicht traditionell auf dem Marktplatz
  • Öhringen: findet statt, Essen an Ständen gibt’s aber nur zum Mitnehmen, keine Umzäunung geplant
  • Schwäbisch Hall: findet statt mit Einlasskontrollen und Bändchen für Essensstände
  • Schwäbisch Gmünd: Einlasskontrollen und Sonderregel: „Nur ein Glühwein pro Person“
  • Wertheim: Hier wird komplett auf Glühwein und Speisen verzichtet, weil eine Kontrolle nicht durchführbar sei

Autor: Marc Adler/Tobias Zimmermann
Foto: Archivbild Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand e. V.
Stand: 17. November, 17:00 Uhr