Vor dem Einsturz des Gebäudes war es demnach zu einer Gasexplosion gekommen. Die Ursache dafür müsse noch ermittelt werden. Die Gaszufuhr in der gesamten Straße sei unterbrochen worden. Es gebe keinen Anlass zur Befürchtung weiterer Explosionen, sagte der Bürgermeister von Albstadt, Roland Tralmer. Im Laufe des Tages sollen die umliegenden Häuser wieder mit Gas versorgt werden.
Rund 200 Einsatzkräfte waren vor Ort. Auch speziell für die Suche in Trümmern ausgebildete Spürhunde sind demnach im Einsatz gewesen.
Der Notruf war am frühen Donnerstagmorgen eingegangen. Nach der Explosion stürzte das Wohngebäude vollständig ein. Mehrere umliegende Häuser wurden schwer beschädigt, sind der ersten Untersuchung nach aber weiter bewohnbar, so Tralmer. Die betroffenen Nachbarn wurden evakuiert. Sie erhielten psychologische Betreuung, ebenso wie die Angehörigen der verstorbenen Familie.
Frühere Meldung
Am frühen Donnerstagmorgen um kurz nach 5 Uhr ist in Albstadt-Tailfingen (Zollernalbkreis) ein Wohnhaus explodiert und zusammengestürzt. Kontakt zu Bewohnern konnte nicht hergestellt werden.
Auch umliegende Häuser wurden teilweise stark beschädigt, die jeweiligen Bewohner konnten unverletzt evakuiert werden. Zu den Bewohnern des eingestürzten Hauses bestand laut Polizeiangaben zunächst noch kein Kontakt. Auch über die Anzahl der dort gemeldeten Menschen gab die Polizei noch keine Auskunft. Feuerwehr und Rettungsdienst sind im Ortsteil Tailfingen weiterhin mit über 100 Kräften im Einsatz.
Die Lage und die Ursache der Explosion werde weiter abgeklärt, hieß es von der Polizei.