Warnstreiks im Einzelhandel gehen weiter

10. November 2023 , 07:47 Uhr

Die Gewerkschaft verdi hat erneut zu ganztägigen Warnstreiks im Einzelhandel in mehreren Städten in Baden-Württemberg aufgerufen. Bei uns in der Region unter anderem in Heilbronn, Schwäbisch Hall und Geislingen. Ver.di rechnet damit, dass in den Filialen wegen der Streiks Regale leer bleiben und es zu längeren Wartezeiten an den Kassen und Frischtheken kommt. Betroffene Unternehmen sind zum Beispiel Kaufland, H&M und Media Markt. In Eppingen werden die Streikenden vor der Kaufland Filiale zu einer Versammlung zusammenkommen.

Kein neuer Verhandlungstermin in Sicht

Hintergrund sind die stockenden Tarifverhandlungen im Einzel- und Versandhandel. Ein neuer Termin ist bislang nicht in Aussicht, weil die Arbeitgeber weiteren Terminen eine Absage erteilt hätten. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel unter anderem 15 Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber bieten Erhöhungen in zwei Stufen um sechs sowie vier Prozent.

Einzelhandel Kaufland Media Markt. Streik verdi Versandhandel

Das könnte Dich auch interessieren

03.07.2025 Warnstreiks beim DRK: Beschäftigte in Heidenheim und Heilbronn fordern mehr Anerkennung Im Rahmen der DRK-Tarifrunde legen Beschäftigte unter anderem im Kreis Heidenheim und Heilbronn am Donnerstag ihre Arbeit nieder. Die Gewerkschaft Ver.di fordert mitunter acht Prozent mehr Gehalt, höhere Zulagen für den Sozial- und Erziehungsdienst sowie die Höhergruppierung der Notfallsanitäter und Notfallsanitäterinnen in die Entgeltgruppe 9. In Heilbronn startet dazu um 10:00 Uhr am P+R Freibad Gesundbrunnen 20.04.2026 Tarifabschluss ohne Streik beim Bahnunternehmen Arverio Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und das Bahnunternehmen Arverio haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt – ohne Streik. Die Einigung gilt unter anderem für Beschäftigte auf der Frankenbahn, Remsbahn und Murrbahn rund um Aalen. Die Mitarbeiter erhalten das Gehalt in zwei Schritten um insgesamt fünf Prozent – jeweils 2,5 Prozent ab November 2026 und 14.04.2026 Ver.di fordert fünf Prozent mehr Lohn für Abfallarbeiter im Ostalbkreis – Streiks drohen Im Ostalbkreis beginnen am Donnerstag die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und der Gesellschaft für Abfallbewirtschaftung (GOA). Die Gewerkschaft fordert für die rund 400 Beschäftigten Lohnerhöhungen von mindestens fünf Prozent oder 180 Euro – Auszubildende sollen 150 Euro mehr pro Monat erhalten. Die GOA hatte zuletzt eine positive Bilanz gezogen und angekündigt, weiteres Wachstum zu erwarten. Ver.di-Verhandlungsführerin Yvonne Baumann 09.04.2026 ver.di ruft zum Streik auf: ÖPNV bei Ulm betroffen ver.di ruft am kommenden Montag und Dienstag zum zweitägigen Warnstreik bei den Stadtwerken Ulm auf. Die Gewerkschaft rechnet damit, dass der öffentliche Nahverkehr in Ulm und Umgebung an diesen zwei Tagen weitestgehend ausfällt. „Wir sorgen jetzt für maximalen Druck, um am 16. April einen Tarifabschluss zu erreichen.“, so Friederike DeCoite, ver.di Verhandlungsführerin. Am Mittwoch, dem 16.