Bei der AOK Baden-Württemberg kommt es erneut zu Warnstreiks. Die Gewerkschaft ver.di hat Beschäftigte in mehreren Bezirksdirektionen zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen – darunter auch in Ludwigsburg-Rems-Murr und Ostwürttemberg. Für Versicherte kann es deshalb zu Einschränkungen bei Beratung und Service kommen.
Mit den Aktionen will ver.di vor der nächsten Tarifverhandlungsrunde am kommenden Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten 7,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 375 Euro pro Monat, sowie 150 Euro mehr Ausbildungsvergütung. Die Arbeitgeber hatten zuletzt lediglich eine Erhöhung um zwei Prozent ab Juli 2026 und weitere zwei Prozent ab Juli 2027 angeboten – für ver.di ist das nicht ausreichend.
Die Tarifverhandlungen sollen am 17. März fortgesetzt werden. Bereits zuvor sind weitere Streikaktionen geplant, unter anderem eine größere Streikversammlung in Heilbronn. Bei der AOK Baden-Württemberg arbeiten rund 11.500 Beschäftigte in insgesamt 14 Bezirksdirektionen.