War es fahrlässige Tötung auf A6? Polizei ermittelt nach tödlichem Unfall bei Neuenstein

01. April 2026 , 10:27 Uhr

Nachdem am vergangenen Sonntagabend auf der A6 bei Neuenstein ein 35-Jähriger bei einem Unfall ums Leben gekommen. Aufgrund von Kraftstoffmangel hielt er mit seinem Sprinter an und wollte auf der rechten Spur mit einem Kanister nachtanken. Dabei wurde er von einem Wohnmobil erfasst und tödlich verletzt.

Der 63-jährige Fahrer konnte den Zusammenstoß wohl nicht mehr verhindern, so zumindest der erste Stand der Ermittlungen. Nun soll gegen den Wohnwagenfahrer doch wegen fahrlässiger Tötung ermittelt werden. Unter anderem steht die Frage im Raum, ob die Warnblinkanlage des stehenden Pkw angeschaltet war und ob ein Warndreieck aufgestellt war. Laut Polizei war zudem an der Unfallstelle kein Seitenstreifen, sondern lediglich ein etwa 1,30 Meter breiter Fahrbahnrest, sodass der Sprinter teilweise in die rechte ragen musste. Neben dem Getöteten befand sich zum Unfallzeitpunkt ein Beifahrer im abgestellten Fahrzeug.

 

A6 Ermittlungen Polizei Seitenstreifen Unfall

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