In Heilbronn stehen auch 2026 umfangreiche Straßenbaumaßnahmen an. Wie die Stadt mitteilt, liegt der Schwerpunkt auf Verkehrssicherheit und dem Erhalt der Infrastruktur. Bereits begonnen hat der Bau der Nordumfahrung, die künftig die Neckartalstraße auf Höhe der Buchener Straße mit der L 533 verbinden soll. Im ersten Abschnitt werden zunächst der KI-Innovationspark IPAI und der Industriepark Böllinger Höfe angebunden. Für die rund 1,5 Kilometer lange Strecke ist eine Bauzeit von etwa 30 Monaten vorgesehen. Ab Herbst startet zudem der vierspurige Ausbau der Neckartalstraße zwischen der Neckargartacher Brücke und der Anschlussstelle Heilbronn/Untereisesheim – hier rechnet die Stadt mit spürbaren Verkehrsbehinderungen.
Auch im Stadtgebiet selbst sind mehrere Maßnahmen geplant. In der südlichen Römerstraße wird ab März eine neue Busspur eingerichtet, im Sommer folgt die Sanierung der Fahrbahndecke. Mehrere Haltestellen – darunter „Freibad Gesundbrunnen“, „Im Fleischbeil Nord“ und „Breslauer Straße“ – werden barrierefrei umgebaut.
Hinzu kommen Brückensanierungen und Straßenerneuerungen. So wird die Wilhelm-Leuschner-Straße in Böckingen an einem Wochenende nach Ostern für Asphaltarbeiten voll gesperrt. Im zweiten Quartal ist eine zweiwöchige Vollsperrung der Brüggemannstraße wegen Arbeiten an der Industriebrücke geplant, im dritten Quartal folgt eine Teilsperrung an der Leinbachbrücke in Frankenbach. Zusätzlich kündigten mehrere Versorgungs– und Telekommunikationsunternehmen Arbeiten am Leitungsnetz an. Die Stadt betont, alle Maßnahmen würden koordiniert, um die Belastungen für Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten.