Ver.di fordert fünf Prozent mehr Lohn für Abfallarbeiter im Ostalbkreis – Streiks drohen

14. April 2026 , 09:24 Uhr

Im Ostalbkreis beginnen am Donnerstag die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und der Gesellschaft für Abfallbewirtschaftung (GOA). Die Gewerkschaft fordert für die rund 400 Beschäftigten Lohnerhöhungen von mindestens fünf Prozent oder 180 Euro – Auszubildende sollen 150 Euro mehr pro Monat erhalten.

Die GOA hatte zuletzt eine positive Bilanz gezogen und angekündigt, weiteres Wachstum zu erwarten. Ver.di-Verhandlungsführerin Yvonne Baumann begrüßte die Investitionen des Unternehmens in neue Anlagen und Fahrzeuge, mahnte aber: „Ohne die Beschäftigten sind neue Anlagen und Fahrzeuge zum Stillstand verurteilt.“

Gewerkschaftssekretär Jonas Schamburek warnte bereits vor möglichen Streiks und Müllabfuhr-Ausfällen im Ostalbkreis, sollte die Arbeitgeberseite auf Zeit spielen. Die Tarifverhandlungen finden am Unternehmenssitz in Mögglingen statt.

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