Umgekippter Maiwagen in Südbaden war nicht zugelassen

02. Mai 2024 , 11:58 Uhr

Bei einem schweren Unfall mit einem Maiwagen werden im südbadischen Kandern viele Menschen verletzt. Einen Tag nach dem Unglück werden weitere Einzelheiten bekannt.

Der bei einem schweren Unfall umgekippte Maiwagen in Südbaden war der Polizei zufolge nicht zugelassen. Es werde nun geprüft, ob der Anhänger versichert war, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Der von einem Traktor gezogene Anhänger war in Kandern nahe Freiburg in einer abschüssigen Kurve auf die Seite gekippt, so dass die Mitfahrenden herausfielen. Nach Angaben der Polizei wurden bei dem Unfall am Mittwoch 29 Menschen verletzt, zehn davon schwer. «Lebensgefahr kann weiterhin ausgeschlossen werden», berichteten die Ermittler.

Zur Unfallursache schrieb die Polizei, das langsam fahrende Gespann sei nach links in eine Straße eingebogen. Wegen des Quergefälles dieser Straße «sowie der Beladung und Besetzung» sei der Anhänger nach rechts umgekippt. Der 22-jährige Traktorfahrer war den Angaben zufolge nicht alkoholisiert.

Auf dem Gespann war nach früheren Angaben der Polizei eine Freundesgruppe aus umliegenden Gemeinden unterwegs. Die Mitglieder seien alle zwischen 20 und 25 Jahre alt. Kinder waren demnach nicht dabei.

Großeinsatz Rettungshubschrauber Unfall

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