Todesfall nach Restaurantbesuch am Gardasee: Ermittlungen laufen in Italien und Deutschland

03. Juni 2026 , 08:38 Uhr

Der rätselhafte Tod eines 35-jährigen Familienvaters aus dem Main-Tauber-Kreis beschäftigt inzwischen die Ermittlungsbehörden in Deutschland und Italien. Der Mann war Ende April während eines Urlaubs am Gardasee gestorben, nachdem er in einem Restaurant ein Fischgericht gegessen hatte. Kurz darauf entwickelte er schwere gesundheitliche Beschwerden. Auch sein Vater, der denselben Fisch verzehrt hatte, zeigte ähnliche Symptome, überlebte jedoch.

Die Staatsanwaltschaft Verona ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Bereits in Italien wurde der Leichnam des Mannes obduziert. Die Ergebnisse liegen den deutschen Behörden bislang jedoch nicht vor. Um die Unterlagen zu erhalten, hat die Staatsanwaltschaft Mosbach ein Rechtshilfeersuchen an die italienischen Behörden gestellt.

Inzwischen wurde der Leichnam nach Deutschland überführt und hier erneut untersucht. Zusätzlich wurden Angehörige zu den Umständen des Todes befragt. Die Ermittler wollen so die genaue Todesursache klären und mögliche Zusammenhänge mit dem Restaurantbesuch überprüfen.

Sollten die italienischen Behörden ihre Ermittlungen einstellen, könnte der Fall so auch in Deutschland weiterverfolgt werden. Die Untersuchungen in beiden Ländern dauern derzeit an.

Fisch Staatsanwaltschaft Urlaub Vater Vergiftung

Das könnte Dich auch interessieren

14.09.2026 SEK stürmt falsche Wohnung – Bewohnerin ist aber im Urlaub Am Samstag stürmte das Spezialeinsatzkommando SEK in Heidenheim versehentlich die falsche Wohnung. Die 21-jährige Bewohnerin bekam gar nichts davon mit, da sie sich zu diesem Zeitpunkt im Urlaub befand. Ein Zeuge hatte in einem Mehrfamilienhaus einen Mann mit einer vermeintlichen Maschinenpistole gesehen. Daraufhin rückten mehrere Streifenwagen und das SEK an und stürmten eine Wohnung, allerdings 27.08.2026 Jugendhilfeeinrichtungsleiterin wird vorgeworfen ein Kind eingesperrt zu haben Die Staatsanwaltschaft Ellwangen ermittelt gegen die Leiterin einer Jugendhilfeeinrichtung im Main-Tauber-Kreis. Die Frau soll ein betreutes Kind mindestens eine Woche lang in einem Zimmer eingesperrt haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Beschuldigte befindet sich demnach nicht in Untersuchungshaft und hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Staatsanwaltschaft erklärte ebenfalls, 26.01.2026 Vater soll eigene Tochter sexuell Missbraucht haben: Prozess startet neu vor dem Landgericht Heilbronn Vor dem Landgericht Heilbronn beginnt heute um 15:30 Uhr ein Berufungsprozess wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, zwischen Sommer 2021 und August 2022 in der gemeinsamen Wohnung in Heilbronn seine damals 12- und 13-jährige Tochter in fünf Fällen sexuell missbraucht zu haben. Das Verfahren war zunächst vor dem Amtsgericht verhandelt worden, 23.10.2026 Ein Auto liegt stark beschädigt im Wald: Doch vom Fahrer fehlt jede Spur Nach einem Unfall bei Gerstetten (Kreis Heidenheim) ist der Fahrer in einem Waldstück verschwunden. Die Polizei suchte mit Hubschrauber und Spürhunden nach ihm, bislang ohne Erfolg. Der Unfall passierte am Freitag gegen 0:30 Uhr. Das Auto war zwischen Gerstetten und Altheim von der Fahrbahn abgekommen. Zeugen beobachteten, wie der Fahrer ausstieg und im angrenzenden Wald