Tausende Apotheken aus Protest heute geschlossen

22. November 2023 , 06:42 Uhr

Wer heute Medikamente aus der Apotheke braucht, könnte vor verschlossenen Türen stehen. Denn Tausende Apotheken in Baden-Württemberg und auch in Bayern werden wegen eines Protesttags geschlossen bleiben. Die Versorgung mit Arzneimitteln soll allerdings gesichert sein. Nach Angaben des Landesapothekerverbandes werden Notdienstapotheken geöffnet bleiben. Welche das bei euch ist, lest ihr hier.

Grund für den Protest ist, dass die Apotheker im Land unter der Bürokratie ächzen und sich über zu geringe Vergütung ärgern. Viele verschriebene Arzneimittel seien oft nicht lieferbar und müssten aufwendig ersetzt werden, sagt der Vorsitzende des Bayerischen Apothekerverbands, Hans-Peter Hubmann. Beispielsweise indem die Apotheker den verschriebenen Antibiotikasaft aus Tabletten selbst herstellten

Kundgebung in Stuttgart

Mehrere Tausend Apothekerinnen und Apotheker aus beiden Bundesländern nutzen den Protesttag heute, um ab 12.05 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz auf ihre Situation aufmerksam zu machen. „Unser Protest beginnt nicht umsonst um 12.05 Uhr, denn unsere aktuelle Situation ist mehr als besorgniserregend“, sagte Tatjana Zambo, die Präsidentin des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg, im Vorfeld der Kundgebung. Die Zahl der Apotheken sei auf den niedrigsten Stand seit 40 Jahren gefallen, das Versorgungssystem werde kaputtgespart.

Apotheken Bürokratie Protest Streik Vergütung

Das könnte Dich auch interessieren

09.04.2026 ver.di ruft zum Streik auf: ÖPNV bei Ulm betroffen ver.di ruft am kommenden Montag und Dienstag zum zweitägigen Warnstreik bei den Stadtwerken Ulm auf. Die Gewerkschaft rechnet damit, dass der öffentliche Nahverkehr in Ulm und Umgebung an diesen zwei Tagen weitestgehend ausfällt. „Wir sorgen jetzt für maximalen Druck, um am 16. April einen Tarifabschluss zu erreichen.“, so Friederike DeCoite, ver.di Verhandlungsführerin. Am Mittwoch, dem 16. 20.04.2026 Tarifabschluss ohne Streik beim Bahnunternehmen Arverio Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und das Bahnunternehmen Arverio haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt – ohne Streik. Die Einigung gilt unter anderem für Beschäftigte auf der Frankenbahn, Remsbahn und Murrbahn rund um Aalen. Die Mitarbeiter erhalten das Gehalt in zwei Schritten um insgesamt fünf Prozent – jeweils 2,5 Prozent ab November 2026 und 14.04.2026 Ver.di fordert fünf Prozent mehr Lohn für Abfallarbeiter im Ostalbkreis – Streiks drohen Im Ostalbkreis beginnen am Donnerstag die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und der Gesellschaft für Abfallbewirtschaftung (GOA). Die Gewerkschaft fordert für die rund 400 Beschäftigten Lohnerhöhungen von mindestens fünf Prozent oder 180 Euro – Auszubildende sollen 150 Euro mehr pro Monat erhalten. Die GOA hatte zuletzt eine positive Bilanz gezogen und angekündigt, weiteres Wachstum zu erwarten. Ver.di-Verhandlungsführerin Yvonne Baumann 13.03.2026 Demonstration gegen Gewalt an Frauen in Schwäbisch Gmünd Am Samstag (14.03.2026) ab 11 Uhr wird der Wochenmarkt in Schwäbisch Gmünd anders aussehen als sonst. Dreißig Frauen werden paarweise durch die Innenstadt ziehen, und zwar schweigend und in weißen Brautkleidern. Diese Frauen stehen für die dreißig Frauen, die im vergangenen Jahr allein in Baden-Württemberg von ihrem (Ex-)Partner getötet wurden. Zugleich erinnert die Performance an