Tarifabschluss ohne Streik beim Bahnunternehmen Arverio

20. April 2026 , 09:05 Uhr

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und das Bahnunternehmen Arverio haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt – ohne Streik. Die Einigung gilt unter anderem für Beschäftigte auf der Frankenbahn, Remsbahn und Murrbahn rund um Aalen.

Die Mitarbeiter erhalten das Gehalt in zwei Schritten um insgesamt fünf Prozent – jeweils 2,5 Prozent ab November 2026 und Dezember 2027. Dazu kommen eine Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro in diesem Jahr sowie ab 2027 ein Urlaubsgeld von 600 Euro. Die Arbeitszeit sinkt ab Januar 2027 auf 36 Stunden pro Woche.

Arverio-Geschäftsführerin Stefanie Petersen betonte, der Abschluss sei wirtschaftlich schwierig – das Unternehmen leide unter Mehrkosten durch Baustellen, Verspätungen und die offene Frage nach den Trassenpreisen. Der Tarifvertrag läuft bis Ende Februar 2028.

Arbeiterrechte Bahn Gehaltserhöhung Gewerkschaft Streik Tarif Tarifverhandlung Zug

Das könnte Dich auch interessieren

16.09.2026 Neckarsulm kämpft um Audi: Montag sollen 4.000 Audianer auf die Straße Die IG Metall ruft bundesweit auf, sich gegen Stellenabbau und weitere Einschnitte in der Autoindustrie stark zu machen: Mehr als 4.000 Audi-Beschäftigte könnten am Montag in Neckarsulm auf die Straße gehen. Unter dem Motto „Zukunft statt Kahlschlag“ sind am 21. September Aktionen an mehr als 200 Orten geplant. Auch bei Audi in Neckarsulm gibt es 13.07.2026 26-jährige Mutter stirbt nach Zugunfall in Leingarten – Kind bleibt unverletzt Eine 26-jährige Frau ist am Samstagabend in Leingarten beim Überqueren eines Bahnübergangs von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Frau gegen 19.45 Uhr mit einem Kinderwagen, in dem sich ihr zweijähriges Kind befand an einem ampelgesicherten Übergang mit Tonsignal nahe der Haltestelle Leingarten Mitte unterwegs. Eine Schranke gibt es 25.06.2026 Warnstreik bei Kaufland — warum die Kassenschlange heute länger sein kann Die Gewerkschaft Verdi hat für heute zu einem bundesweiten Warnstreik bei Kaufland aufgerufen. Betroffen sind nach Gewerkschaftsangaben mehr als 100 Filialen der zur Schwarz-Gruppe mit Sitz in Neckarsulm gehörenden Handelskette. Kaufland betont jedoch, dass alle Märkte regulär geöffnet bleiben und die Warenversorgung gesichert sei. Dennoch könnten an einzelnen Standorten längere Wartezeiten oder Personalausfälle spürbar werden. 12.08.2026 Hitze legt den Bahnverkehr zwischen Stuttgart und Nürnberg lahm: Halte Crailsheim, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd betroffen Die anhaltende Hitze sorgt für Schäden an den Gleisen. Auf der Fernverkehrsstrecke zwischen Stuttgart und Nürnberg fallen deshalb bei den IC-Zügen vorerst die Halte Crailsheim, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd aus. In Aalen halten die Züge aber weiterhin. Zudem kann es zu Verspätungen von etwa 20 Minuten kommen. Der Grund hierfür sind die Schäden, die die