Sparmaßnahmen bei Audi sollen weitergehen: Neckarsulm auch betroffen

29. April 2026 , 10:36 Uhr

Die Spar- und Umbaupläne des Volkswagen Konzern betreffen auch die Tochter Audi – und damit den Standort Neckarsulm. Audi-Chef Gernot Döllner machte deutlich, dass das Unternehmen seine Kosten weiter senken müsse und effizienter werden will.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Audi ein großes Sparpaket beschlossen, das den Abbau von bis zu 7.500 Arbeitsplätzen vorsieht – ein Teil davon entfällt auch auf Neckarsulm. Der Jobabbau kommt laut Unternehmen voran: Ein Großteil der Maßnahmen ist bereits umgesetzt oder vertraglich geregelt, weitere Stellen sollen bis 2029 wegfallen.

Konkrete neue Entscheidungen zu zusätzlichen Einsparungen oder möglichen Werkschließungen gibt es aktuell jedoch nicht. Das Management betont, dass verschiedene Szenarien geprüft werden, um das Kerngeschäft langfristig zu sichern.

Hintergrund sind die verschärften Sparbemühungen im gesamten VW-Konzern. Ziel ist es, sich angesichts eines schwierigen Marktumfelds neu aufzustellen und die Strukturen nachhaltiger und wirtschaftlicher zu gestalten.

Arbeitsplätze Audi Autos Industrie

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