Region Heilbronn: Stallpflicht für Geflügel

11. November 2025 , 13:00 Uhr
Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe verhängt das Land in der Region Heilbronn eine Stallpflicht für Geflügel. Die sogenannte Aufstallungspflicht für das Stadtgebiet und den Kreis gilt vom 12. November an, wie das Landwirtschaftsministerium in Stuttgart am Dienstagvormittag mitteilte. Das Vorgehen sei mit der Geflügelwirtschaft und Kleintierzüchtern abgestimmt. Betroffen davon sind nach Angaben eines Sprechers Hühner, Puten, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse.
Der Grund für die Maßnahme: In den vergangenen Tagen wurden in der Region zwei tote Wildvögel gefunden – ein Reiher bei Bad Rappenau und eine Graugans am Breitenauer See. Das Friedrich-Loeffler-Institut aus Greifswald testete beide Tiere positiv auf den Vogelgrippe-Subtyp H5N1.

 

Eine landesweite Stallpflicht hält Agrarminister Peter Hauk aktuell «aus fachlicher Sicht und insbesondere auch aus Gründen des Tierschutzes» nicht für angebracht. «Die Tiere einfach mal einzusperren hilft nicht, denn es bedeutet für sie ein hohes Maß an Stress und ist eine große Belastung», teilte Hauk mit. Man sei noch ganz am Anfang des Geschehens und dürfe nicht kurzfristig denken. «Die vergangenen Jahre haben gezeigt, die Vogelgrippe kann sich noch über Monate bis ins Frühjahr ziehen.»

 

Hauk plädierte für Augenmaß statt Aktionismus. «Es muss dort aufgestallt werden, wo der Seuchendruck und die Wahrscheinlichkeit eines Eintrages hoch ist», wird er in der Mitteilung weiter zitiert. Dies sei im Moment in der Region Heilbronn der Fall. Geflügelhalter können ihre Tiere dort nun entweder in den Ställen lassen – oder Netze über den Auslaufflächen anbringen. Alle Halter im Land müssten nun aber besonders wachsam sein und die Maßnahmen zur Biosicherheit konsequent einhalten. Das bedeutet unter anderem, dass der Kontakt zwischen Nutztieren und Wildvögeln verhindert werden soll.

 

Menschen sollten Wildvögel, die schwach, teilnahmslos oder auf andere Weise krank erscheinen, nicht anfassen oder mitnehmen. Wenn es sich dabei um einen wildlebenden Wasservogel, Greifvogel oder Rabenvogel handelt, soll das Tier unter Angabe des Fundorts dem Veterinäramt gemeldet werden.

Das könnte Dich auch interessieren

02.03.2026 Zwei Mädchen werden vermisst - Eltern bitten um Hilfe Seit Freitag, 27. Februar sind die beiden 13-jährigen Mädchen – Anabel Sanda Gerdt und ihre Freundin Sofia – aus dem Raum Öhringen abgängig. Vermutlich sind die Beiden gemeinsam unterwegs – möglicherweise mit weiteren Jugendlichen. Anabels Vater bittet Radio Ton am Montagnachmittag um Hilfe: Die Mädchen könnten sich laut ihm in der Nähe von Öhringen, Heidelberg 02.03.2026 FC Heidenheim vor dem Abstieg: Frank Schmidt hoffnungslos Nach dem verlorenen 0:2 des Tabellenletzten FC Heidenheim gegen den Tabellenvorletzten SV Werder Bremen scheint nun kein Weg am Abstieg des FCHs vorbeizuführen. Selbst der für Optimismus und Kampfgeist bekannte Trainer Frank Schmidt hat die Hoffnung aufgegeben, in der ersten Liga zu bleiben. «Am Ende haben wir heute deutlich unterstrichen, dass wir nicht daran vorbeikommen 02.03.2026 Gerabronn trauert um verstorbenen Bürgermeister Gerabronn (Landkreis Schwäbisch Hall) hat am Wochenende bei einer offiziellen Trauerfeier ihrem verstorbenen Bürgermeister Christian Mauch gedacht, nachdem er vor wenigen Tagen beerdigt wurde. Er war vor anderthalb Wochen bei einem Autounfall ums Leben gekommen, als er auf dem Rückweg von einem dienstlichen Termin war. Laut der Polizei gebe es aber keine neuen Erkenntnisse zur 02.03.2026 Dreijährige wird lebensgefährlich verletzt: Unfall an einer Waschanlage Ein 34-Jähriger wollte mit seinem Fahrzeug im Bereich einer Autowaschanlage in Heilbronn wegfahren. Dabei kam es jedoch zu einem Unfall und ein dreijähriges Kind wurde lebensgefährlich verletzt. Das Mädchen war dort mit ihren Eltern unterwegs und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die genaue Unfallursache ist bislang unklar, die polizeilichen Ermittlungen dauern an.