Niederstettens Bürgermeisterin vor Gericht: Untreuevorwurf gegen Naber fallen gelassen

19. November 2025 , 09:00 Uhr

Der Fall von Niederstettens Bürgermeisterin Heike Naber wird nach Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart nun doch nur wegen Urkundenfälschung vor dem Landgericht Ellwangen verhandelt.

Was ist passiert? Naber soll 2019 das Protokoll einer Gemeinderatssitzung manipuliert haben.

Das Oberlandesgericht wies jetzt die Beschwerde der Staatsanwaltschaft Ellwangen zurück, die zusätzlich eine Anklage wegen Untreue durchsetzen wollte. Die Richter folgten der Einschätzung der Vorinstanz, dass der Bürgermeisterin kein Vorsatz für einen Vermögensnachteil nach nachgewiesen werden könne.
Damit ist die Ablehnung der Untreue-Anklage rechtskräftig.

Die Termine für die Hauptverhandlung wegen Urkundenfälschung sollen in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden.

Bürgermeister Gericht Justiz Untreue

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