Modehändler Peter Hahn baut 600 Stellen ab

04. Januar 2024 , 07:39 Uhr

Im Oktober hat der Modehändler Peter Hahn aus Winterbach Insolvenz angemeldet. Jetzt ist klar, dass das Unternehmen gerettet ist, allerdings zu einem hohen Preis. Rund 400 der 1.000 Mitarbeiter müssen die Firma verlassen. Zudem wird das Unternehmen aus den bisherigen Gruppenstrukturen gelöst und soll als eine eigenständige Gesellschaft agieren. In Zukunft soll zudem stärker als bislang auf die Digitalisierung gesetzt werden. Peter Hahn hatte zuletzt einen Jahresumsatz von rund 350 Millionen Euro erwirtschaftet und war seit Oktober in einem sogenannten Schutzschirmverfahren.

Neues Konzept

„Mit dem neuen Konzept kann Peter Hahn dauerhaft weitergeführt werden und den Geschäftsbetrieb restrukturieren und fokussieren“, sagte Geschäftsführerin Daniela Angerer laut Mitteilung. Peter Hahn verkauft Mode unter anderem via Katalog sowie im Internet und im stationären Einzelhandel. Hauptzielgruppe sind Frauen über 45

Insolvenz Peter Hahn Schutzschirmverfahren

Das könnte Dich auch interessieren

29.01.2026 Insolvenz der Heilbronner Falken: Profieishockey in Heilbronn gefährdet Der Eishockey-Oberligist Heilbronner Falken hat wegen anhaltender finanzieller Probleme offiziell Insolvenz angemeldet, wie das Amtsgericht Heilbronn bestätigt hat. Den Traditionsverein belasten demnach Altlasten, teils aus der Corona-Zeit, in hoher sechs- bis möglicherweise siebenstelliger Höhe. Vom Verein selbst gibt es bislang kein offizielles Statement, dennoch läuft der Ticketvorverkauf für die verbleibenden Heimspiele weiter – obwohl unklar 17.06.2025 Weiterer Anstieg bei den Unternehmensinsolvenzen Im ersten Quartal 2025 wurden in Baden-Württemberg über 662 Unternehmensinsolvenzen bei den Amtsgerichten beantragt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt ist das gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ein Anstieg um 6,1 Prozent. Stark betroffen war der Rems-Murr-Kreis mit 40 Insolvenzen – ein Anstieg von fast 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch im Landkreis Heilbronn stieg die Zahl 29.01.2026 Mann meldet angeblichen Mord Ein falscher Notruf bei der Polizei hat in Pfedelbach im Hohenlohekreis einen großen Einsatz ausgelöst. Ein bislang unbekannter Anrufer habe sich telefonisch bei der Polizei gemeldet und behauptet, er habe eine Person erschossen. Daraufhin seien zahlreiche Streifenwagen zu der genannten Adresse in Pfedelbach gefahren und hätten das Gebiet weiträumig abgesperrt, teilte die Polizei mit.Der Mann, 29.01.2026 Protestaktion gegen Privatisierung und Kündigungswelle: ver.di mobilisiert Beschäftigte der Virngrundklinik In Ellwangen gehen Beschäftigte der St. Anna Virngrundklinik am heute Mittag auf die Straße, um gegen betriebsbedingte Kündigungen und eine mögliche Privatisierung zu protestieren. Die Gewerkschaft ver.di sieht mit den angekündigten Stellenstreichungen eine „rote Linie überschritten“ und kritisiert, dass Mitarbeitende für ein finanzielles Defizit verantwortlich gemacht würden, das sie nicht verursacht hätten. Viele der Betroffenen