Mercedes-Benz will eigene Autohäuser in Deutschland verkaufen

12. März 2024 , 13:39 Uhr

Der Autobauer Mercedes-Benz will die unternehmenseigenen Autohäuser in Deutschland veräußern. Dabei werde jede Niederlassung individuell geprüft, heißt es aus der Konzernzentrale in Stuttgart. Die Prüfung habe ergeben, dass ein Verkauf Sinn mache. Zuvor hatte „Bild“ darüber berichtet.

Das Unternehmen verwies darauf, dass die konzerneigenen Autohäuser profitabel seien. Mögliche Käufer müssten demnach mehrere Voraussetzungen nachweisen – darunter Handelsexpertise, unternehmerische Kompetenz, wirtschaftliche Stärke, Investitionsbereitschaft und Aufgeschlossenheit gegenüber Arbeitnehmervertretungen. Die Standorte würden nicht als Ganzes an einen Erwerber übergeben, hieß es. An reine Finanzinvestoren solle nicht verkauft werden, hatte das Unternehmen im Januar mitgeteilt.

Betroffen sind nach früheren Angaben von Mercedes-Benz etwa 8000 Menschen in Deutschland, die in rund 80 Betrieben beschäftigt sind. Es werde keine Kündigungen geben, sondern auf den Erhalt der Stellen in Deutschland abgezielt, hieß es im Januar. Während des Prozesses sei eine enge Abstimmung mit dem Betriebsrat geplant.

Autohaus Automobilindustrie Mercedes-Benz Stuttgart

Das könnte Dich auch interessieren

02.07.2026 Kein Happy End für Autolöwen – Fast alle Standorte schließen Für die insolvente Autolöwen GmbH gibt es keine Investorenlösung für die Standorte in Heilbronn, Schwäbisch Hall, Öhringen, Crailsheim und Ludwigsburg. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zum 1. Juli wurden die Betriebe geschlossen, rund 100 Mitarbeitende erhielten Kündigungen, weitere etwa 50 Beschäftigte hatten das Unternehmen bereits mit Aufhebungsverträgen verlassen. Eine Ausnahme bildet der Standort Aalen: Dieser 20.07.2026 Prozess um mutmaßlichen Steinewerfer von Neckarsulm beginnt Fast drei Jahre nach den gefährlichen Steinwürfen auf der B27 in Neckarsulm beginnt am heutigen Montag um 13 Uhr mit der Anklageverlesung vor dem Landgericht Heilbronn der Prozess gegen einen 27-jährigen Angeklagten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord vor. Er soll im September 2023 von einer rund acht Meter hohen Brücke zunächst einen Stein und 17.07.2026 Aalen kassiert 1,8 Millionen Euro durch Blitzer – und gehört zu Deutschlands Spitzenreitern Die Stadt Aalen hat im Jahr 2025 rund 1,8 Millionen Euro durch Geschwindigkeits- und Rotlichtverstöße eingenommen – und zählt damit zu den 35 deutschen „Blitzermillionären„. Das zeigt eine bundesweite Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins. In Baden-Württemberg führt Stuttgart mit 17 Millionen Euro, gefolgt von Mannheim mit 6,6 Millionen. Aalen und Friedrichshafen (1,5 Mio.) 17.07.2026 Klinik-Aus für die Lungenklinik Löwenstein: Wie geht es weiter? Die SLK-Kliniken informieren heute Nachmittag über ihre Medizinstrategie und die Zukunft der Fachklinik Löwenstein. Im Gesundbrunnen stehen SLK-Geschäftsführer Georg Schmidt, Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel und Landrat Norbert Heuser Rede und Antwort. Hintergrund sind Sparpläne des Bundes sowie die Empfehlung des Aufsichtsrats, den Standort aufzugeben und die medizinischen Leistungen an die Standorte Heilbronn und Bad Friedrichshall