Mehr Züge auf der Ostalb

05. November 2025 , 15:56 Uhr

Die Elektrifizierung und der Ausbau der Brenzbahn zwischen Aalen und Ulm sind einen großen Schritt vorangekommen. Land, Kommunen und Deutsche Bahn haben sich auf die Finanzierung der Planungsphase in Höhe von rund 63 Millionen Euro geeinigt. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Mittwoch unterzeichnet – unter anderem vom Land Baden-Württemberg, den Landkreisen Heidenheim, Ostalbkreis sowie der Stadt Ulm.

Die Brenzbahn ist eine eingleisige und bislang nicht elektrifizierte Strecke zwischen Aalen, Heidenheim, Langenau und Ulm. Sie gilt als wichtige Verkehrsachse in der Region Ostwürttemberg. Der Ausbau soll den Nah- und Güterverkehr verbessern und langfristig für mehr Zugverbindungen sorgen, wie ein Sprecher des Landkreises Heidenheim mitteilte. Mit der jetzt geschlossenen Finanzierungsvereinbarung könne die Planung starten.

Ziel sei es, künftig mehr Züge auf der Brenzbahn fahren zu lassen. Unter anderem soll der schnelle Expresszug auf der Strecke stündlich statt wie bisher alle zwei Stunden verkehren. Auch die Regio-S-Bahn-Linien sollen ausgebaut und teilweise verlängert werden. Vorgesehen sind außerdem zusätzliche Bahnhalte, etwa Aalen Süd und Oberkochen Süd.

Die vertiefte Planungen sollen rund fünfeinhalb Jahre dauern, hieß es. Erst danach kann das eigentliche Genehmigungsverfahren beim Eisenbahnbundesamt starten. Insgesamt werden die Projektkosten derzeit auf rund 600 Millionen Euro geschätzt.

Das könnte Dich auch interessieren

15.04.2026 Nächtliche Bahnarbeiten: Mehrtägige Einschränkungen auf den Linien S41 und S42 Wegen Bauarbeiten der DB InfraGO kommt es in mehreren Nächten zwischen 16./17. April, 4./5. Mai bis 8./9. Mai, 10./11. Mai, 14./15. Mai sowie 11./12. Juni 2026 zu Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Neckarsulm und Bad Friedrichshall. Betroffen sind die AVG-Stadtbahnlinien S41 und S42, die jeweils von etwa 22 Uhr bis 4 Uhr ausfallen. In diesen Zeiträumen 15.04.2026 100.000 Euro Schaden nach Großbrand bei Entsorgungsunternehmen in Waiblingen Bei einem Großbrand in einem Entsorgungsunternehmen in Waiblingen am späten Dienstagabend ist ein Sachschaden von rund 100.000 Euro entstanden. Das Feuer brach am Dienstagabend im Bereich eines Förderbandes aus und griff anschließend auf Maschinen sowie gelagerte Papierhaufen über. Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle und löschte ihn vollständig, die Einsatzkräfte waren bis etwa 22 15.04.2026 Elf Wochen nach Cyberangriff: VGMT wieder vollständig arbeitsfähig Die Verkehrsgesellschaft Main-Tauber mbH (VGMT) ist rund elf Wochen nach dem Cyberangriff wieder vollständig arbeitsfähig. Nach der Wiederinbetriebnahme der Abo-Software Ende März läuft nun auch die neue Telefonanlage, sodass das Unternehmen wieder regulär erreichbar ist. Landrat Christoph Schauder lobte die Zusammenarbeit mit der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg, der Polizei und internen Stellen als „hervorragend“. Nach dem Angriff 14.04.2026 Zwei Mal an zwei Tagen mit dem Messer attackiert: Mitbewohner vor Landgericht Heilbronn Vor dem Landgericht Heilbronn hat heute der Prozess gegen einen Angeklagten begonnen, dem versuchter Mord vorgeworfen wird. Er soll im Oktober 2025 in Sachsenheim zweimal mit einem Messer auf einen Mitbewohner eingestochen haben. Beim ersten Angriff am 16. Oktober rettete sich das Opfer durch eine Schutzbewegung – er erlitt lediglich eine Stichwunde am Oberarm. Vier Tage später