Mann meldet angeblichen Mord

29. Januar 2026 , 19:49 Uhr
Ein falscher Notruf bei der Polizei hat in Pfedelbach im Hohenlohekreis einen großen Einsatz ausgelöst. Ein bislang unbekannter Anrufer habe sich telefonisch bei der Polizei gemeldet und behauptet, er habe eine Person erschossen. Daraufhin seien zahlreiche Streifenwagen zu der genannten Adresse in Pfedelbach gefahren und hätten das Gebiet weiträumig abgesperrt, teilte die Polizei mit.Der Mann, dessen Namen der unbekannte Anrufer am Telefon benutzt hatte, wurde laut Polizei widerstandslos festgenommen. Eine Leiche oder eine verletzte Person habe man in seiner Wohnung oder in der Umgebung nicht finden können.

Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler von einem sogenannten Swatting-Fall aus, dem die Polizei und der wohl unbeteiligte Mann zum Opfer gefallen sind.

Die Ermittlungen dauerten noch an, hieß es.

„Swatting“ bezeichnet eine vorsätzliche Falschmeldung bei Polizei oder Rettungsdiensten, mit dem Ziel, einen bewaffneten Großeinsatz (z.B. durch Spezialeinheiten) an einer bestimmten Adresse auszulösen. Täter geben dabei erfundene schwere Straftaten oder akute Gefahrenlagen vor. Je nach Einzelfall liegen bei Swatting-Fällen Verstöße gegen §145 StGB (Missbrauch von Notrufen) oder §145d StGB (Vortäuschen einer Straftat) vor.

 

 

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