Mann fährt Ordnungsamt-Mitarbeiter an – wegen einem Knöllchen

24. September 2026 , 08:37 Uhr

In Öhringen kam es zu einer unverhältnismäßigen Tat eines 75-jährigen: Nachdem er ein Knöllchen erhielt, fuhr er den dafür zuständen Mitarbeiter des Ordnungsamtes mit seinem Auto an. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn sagt: Versuchter Mord.

Bei dem Vorfall wurde der Mitarbeiter auf die Motorhaube geschleudert. Der Fahrer soll daraufhin auf knapp 30 Kilometer pro Stunde beschleunigt haben. Nach 20 Metern ließ das Opfer los und stürzte, er zog sich leichte Verletzungen zu. Im Anschluss soll der Täter über eine rote Ampel abgehauen sein.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann jetzt versuchten Mord vor, mit den Merkmalen Heimtücke und niedrigen Beweggründen. Der Mann sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Ob es zum Prozess vor dem Landgericht Heilbronn kommt, ist jetzt Entscheidung der Schwurgerichtskammer.

Anwalt Mord Ordnungsamt Prozess Strafgericht versuchter Mord

Das könnte Dich auch interessieren

11.03.2026 Mord an einem 12-jährigen: Großer Andrang beim Niedernhall-Prozess Vor dem Landgericht Heilbronn hat heute der Mordprozess gegen einen inzwischen 19-Jährigen begonnen. Er soll im September 2025 auf dem Parkplatz eines Supermarkts in Niedernhall einen zwölfjährigen Jungen mit seinem Auto absichtlich angefahren haben. Das Kind wurde unter das Fahrzeug gezogen und starb noch am Unfallort. Laut Anklage handelte der Angeklagte aus niedrigen Beweggründen, nachdem 11.08.2026 Prozessauftakt: Frau wurde von Ehemann kaltblütig in den Kopf geschossen Ein halbes Jahr ist der schreckliche Fall in Schrozberg nun her, bei dem ein Mann seine Ehefrau und dreifache Mutter kaltblütig durch einen Kopfschuss ermordete. Heute ist Prozessauftakt vor dem Landgericht Ellwangen, der erste von sechs Terminen. Das Ehepaar hatte einen Döner-Imbiss in Schrozberg betrieben. Hinter diesem Wohn- und Geschäftshaus ereignete sich der Mord am 20.02.2026 Verletzte „Familienehre“: Urteil wird angefochten Das Landgericht Heilbronn hat sieben junge Männer verurteilt, darunter einen wegen versuchten Mordes. Jedoch legen sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung Revision in einem Fall ein. Die ihnen zur Last gelegten Tat ereignete sich im September 2024. Dabei griffen die bewaffneten Männer einen 18-Jährigen und seinen Vater in ihrer Wohnung an, um „die Familienehre“ zu retten. 24.09.2026 Das Urteil steht: Deutschland-Verbot für den berüchtigten Wollhaus-Raser Der tragische Fall des sogenannten Heilbronner Wollhaus-Rasers findet nun ein Ende: Der Täter, der für den Tod eines Unschuldigen verantwortlich ist, wird des Landes verwiesen und darf in den kommenden acht Jahren nicht mehr nach Deutschland zurückkehren. Das hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in letzter Instanz entschieden. Er bestätigte damit ein früheres Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart.