Maler streichen mehr Lohn ein

25. Juni 2025 , 16:42 Uhr

Maler, die im Ostalbkreis, in Heilbronn, im Landkreis Heilbronn und im Main – Tauber – Kreis in Vollzeit arbeiten, erhalten ab sofort monatlich 90 Euro mehr Gehalt. Die Lohnerhöhung gilt rückwirkend ab April. Bereits im kommenden Jahr ist die nächste Erhöhung geplant.

Aktuell muss jede tariflich bezahlte Arbeitsstunde mit 19,42 Euro vergütet werden, wie die IG BAU Nordwürttemberg mitteilt. Wer keinen Tariflohn erhält, hat Anspruch auf den Branchen-Mindestlohn, der ab Juli bei  Euro15,55 liegt, erklärt Jürgen Ziegler von der IG BAU Nordwürttemberg.

Auch Auszubildende im Maler- und Lackiererhandwerk profitieren: Sie bekommen ab August 50 Euro mehr im Monat, heißt es weiter.

Insgesamt arbeiten nach Angaben der IG BAU in Heilbronn, dem Landkreis Heilbronn, dem Main-Tauber-Kreis und im Ostalbkreis 1570 Beschäftigte in 181 Malerbetrieben und Lackierereien. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur.

Gehalt Handwerk Wirtschaft

Das könnte Dich auch interessieren

06.10.2025 Handwerk in Ostwürttemberg bleibt stabil – leichte Zuversicht trotz Belastungen Die Handwerksbetriebe in Ostwürttemberg zeigen sich im dritten Quartal 2025 überwiegend stabil – das geht aus der Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Ulm hervor.  Insgesamt bewerten 58 Prozent der befragten Betriebe zwischen Ostalb und Bodensee ihre Geschäftslage als gut, während nur zehn Prozent von einer schlechten Entwicklung sprechen – insbesondere das Ausbaugewerbe sendet positive Signale. Die Auftragslage 13.01.2026 Schornsteinfegerstreit eskaliert: Landgericht Ellwangen droht Ordnungsmittel an Im anhaltenden Streit zweier Schornsteinfegermeister um den Kehrbezirk 12 in Schwäbisch Hall zieht das Landgericht Ellwangen nun die Zügel an. Beide hatten sich in einem Vergleich verpflichtet, bestimmte Aussagen gegenüber Kunden zu unterlassen. Mit dem gestrigen Beschluss wurden nun auch dem aktuell bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegermeister Ordnungsmittel für jeden Fall einer Zuwiderhandlung gegen seine Unterlassungsverpflichtung aus dem gerichtlichen 10.12.2025 Voith plant massiven Stellenabbau: Bis zu 2.500 Jobs stehen weltweit auf der Kippe Der kriselnde Heidenheimer Maschinenbauer Voith will in den kommenden zwei Jahren weltweit bis zu 2.500 Stellen streichen – rund 10 Prozent der gesamten Belegschaft. Besonders die deutschen Standorte, darunter der Hauptsitz in Heidenheim, könnten laut Sprechern des Unternehmens überproportional betroffen sein, da hohe Energie- und Arbeitskosten, Bürokratie und ein ungünstiges Verhältnis von direkten zu indirekten 24.11.2025 „Es reicht!“ – Eine Region streikt für ihre Zukunft Auf die angekündigte Schließung für den Bosch Standort in Waiblingen antwortet die Region weiterhin mit Empörung und Protest. 570 Mitarbeiter erwartet der Verlust des Jobs zur Standortschließung Ende 2028. Ehemalige Bosch-Beschäftige sind zusammengekommen und haben eine direkte Botschaft: „Wir lassen uns unser Lebenswerk nicht kaputtmachen!“ Die Schließung wird als Katastrophe bezeichnet, man würde die regionale