Knorr-Werk in Heilbronn bekommt neuen Eigentümer

01. April 2026 , 09:23 Uhr

Der britische Konzern Unilever trennt sich von seiner Lebensmittelsparte, um den Fokus mehr auf Kosmetikmarken zu setzen. Das soll den Gesamtumsatz steigern.

Seit Jahren stand das Unternehmen unter Druck von Investoren, diesen Schritt zu gehen. Seine Lebensmittelmarken will er an den US-Gewürzhersteller McCormick verkaufen, darunter fällt auch das Heilbronner Traditionsunternehmen Knorr. Was genau die Übernahme für das Knorr-Werk in Heilbronn und die Mitarbeitenden bedeutet, ist noch unklar.

Nach Zustimmung der Behörden soll die Fusion bis Mitte 2027 abgeschlossen werden.

 

Fusion Knorr Konzerne Mitarbeitende Wirtschaft

Das könnte Dich auch interessieren

20.05.2026 Sporthändler hoffen auf WM-Boom – auch Intersport aus Heilbronn setzt auf Fan-Effekt Die bevorstehende Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko sorgt bei vielen Sporthändlern für große Hoffnungen auf ein kräftiges Umsatzplus – darunter auch bei Intersport mit Sitz in Heilbronn. Trotz schwacher Konsumstimmung rechnet die Branche mit deutlich mehr Verkäufen bei Trikots, Fanartikeln, Fußbällen und Teamsport-Ausrüstung. Intersport-Chef Alexander von Preen gab gegenüber der Deutschen Presse-Agenturgroße Sportereignisse 05.05.2026 Handwerkskammer schlägt zum Tag des deutschen Brotes Alarm: Bäckereien geht es schlecht In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Bäckereibetriebe im Kammerbezirk Heilbronn-Franken von 196 auf 143 gesunken, ein Rückgang von 27 Prozent. Allein 2025 gab es zehn Schließungen bei nur fünf Neueintragungen. „Wie in der Gesamtwirtschaft ist auch die Lage im Bäckerhandwerk aktuell sehr angespannt. Die in den vergangenen Jahren gestiegenen Rohstoff- und Betriebskosten 31.03.2026 Langzeiterkrankungen belasten Betriebe stark – Ostalb gesünder als der Bundesschnitt Im Ostalbkreis sorgen vergleichsweise wenige Krankheitsfälle für besonders viele Fehltage. Laut Gesundheitsbericht der AOK Ostwürttemberg dauern nur rund 3 Prozent der Krankmeldungen länger als sechs Wochen, verursachen aber fast 40 Prozent aller Ausfalltage. Insgesamt ist der Krankenstand 2025 leicht gesunken: Mit 5,9 Prozent liegt die Region unter dem Bundesdurchschnitt, aber knapp über dem Landeswert. Am 19.03.2026 Heidenheimer Unternehmen Hartmann setzt auf Wachstum Die Zollpolitik der USA und eine höhere Steuerlast haben im vergangenen Jahr für einen Gewinneinbruch beim Heidenheimer Unternehmen Hartmann gesorgt. Das Konzernergebnis des Medizinartikelherstellers sank im vergangenen Jahr um 42 Prozent auf 65,7 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2025 sei die Steuerquote auf ein normales Niveau zurückgekehrt und somit auch das Konzernergebnis.  Die CEO der HARTMANN