Jugendhilfeeinrichtungsleiterin wird vorgeworfen ein Kind eingesperrt zu haben

27. August 2026 , 14:25 Uhr

Die Staatsanwaltschaft Ellwangen ermittelt gegen die Leiterin einer Jugendhilfeeinrichtung im Main-Tauber-Kreis.

Die Frau soll ein betreutes Kind mindestens eine Woche lang in einem Zimmer eingesperrt haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Beschuldigte befindet sich demnach nicht in Untersuchungshaft und hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Staatsanwaltschaft erklärte ebenfalls, dass im Rahmen einer Durchsuchung umfangreiche Unterlagen sichergestellt worden seien. Diese würden nun ausgewertet, um den bestehenden Anfangsverdacht zu entkräften oder zu erhärten.

Das Jugendamt des Landkreises hatte im April insgesamt vier Kinder aus der Jugendhilfeeinrichtung herausgenommen.

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