IHK Heilbronn-Franken warnt vor anhaltender Verunsicherung durch US-Zollpolitik

01. September 2025 , 09:59 Uhr

Die IHK Heilbronn-Franken sieht den Handelsstreit mit den USA trotz aktueller Zugeständnisse nicht als beendet.

Hauptgeschäftsführerin Elke Döring betont, dass viele deutsche Exportunternehmen den Zusagen von US-Präsident Donald Trump weiterhin misstrauen. Zwar sei der auf 15 Prozent gesenkte Einfuhrzoll für Autos eine Verbesserung, doch blieben Strafzölle von 50 Prozent auf Stahl und Aluminium bestehen. Döring warnt, dies könne besonders Maschinenbauer hart treffen und fordert von der EUselbstbewusste Verhandlungen“.

Laut einer DIHK-Umfrage empfinden viele Unternehmen den Deal als Belastung und fordern eine klare Linie gegenüber den USA.

IHK Wirtschaft Zollpolitik

Das könnte Dich auch interessieren

10.02.2026 Zarte Zuversicht in Ostwürttemberg nach IHK Konjunkturumfrage: Einzelhandel stark unter Druck Nach Informationen der IHK Ostwürttemberg hellt sich die Stimmung in der Wirtschaft Ostwürttembergs zu Jahresbeginn 2026 im Vergleich zu den Vormonaten leicht auf. Zwar bewerten etwas weniger Unternehmen ihre aktuelle Lage positiv, doch die Erwartungen für die kommenden Monate sind wieder optimistischer. IHK-Hauptgeschäftsführer Thilo Rentschler spricht von „ersten Schritten raus aus der Talsohle“, warnt jedoch 07.11.2025 IHK Ostwürttemberg fordert noch mehr Tempo beim Bürokratieabbau Die IHK Ostwürttemberg begrüßt das Regelungsbereinigungsgesetz der Landesregierung, welches zu den ersten Schritten des Bürokratieabbaus verhelfen soll. Die IHK engagiert sich seit Jahren für die regionale Wirtschaft und ihre Effizienz, sowie unternehmerische Freiheit durch beispielsweise den Bürokratieabbau. Der IHK-Hauptgeschäftsführer Thilo Rentschler äußert sich dazu: „Bürokratieabbau ist kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung für Innovation, Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit. 20.10.2025 IHK Ostwürttemberg fordert bundesweit einheitliche Lkw-Regelung Die IHK Ostwürttemberg fordert die Abschaffung der Lkw-Fahrverbote an nicht bundeseinheitlichen Feiertagen und hat sich mit einem offenen Brief an die Bundestagsabgeordneten der Region gewandt. Feiertage wie der Reformationstag, Allerheiligen oder Fronleichnam, die nur in einzelnen Bundesländern gelten, führten zu einem „Flickenteppich“ von Fahrverboten, kritisiert IHK-Hauptgeschäftsführer Thilo Rentschler – mit erheblichen Folgen für die Lieferketten, 06.10.2025 Handwerk in Ostwürttemberg bleibt stabil – leichte Zuversicht trotz Belastungen Die Handwerksbetriebe in Ostwürttemberg zeigen sich im dritten Quartal 2025 überwiegend stabil – das geht aus der Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Ulm hervor.  Insgesamt bewerten 58 Prozent der befragten Betriebe zwischen Ostalb und Bodensee ihre Geschäftslage als gut, während nur zehn Prozent von einer schlechten Entwicklung sprechen – insbesondere das Ausbaugewerbe sendet positive Signale. Die Auftragslage