Der Heilbronner Gemeinderat lehnte gestern die weitere Förderung der Antidiskriminierungsberatung ab, kurz adi.hn. Für das Jahr 2026 war eine Freigabe von 10.000 Euro geplant, welche durch eine knappe Mehrheit des Gemeinderats verweigert wurde.
Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg unterstützt die adi.hn mit 60.000 Euro pro Jahr. Sie fordert dabei eine geteilte Kofinanzierung von der Stadt und dem Landkreis Heilbronn, jährlich jeweils 10.000 Euro, welche die Stadt nun verweigert.
Seit der Gründung der adi.hn in 2020 nahmen zunehmend mehr Menschen die Beratung, sowie Workshops und Schulungen in Anspruch.