Heftiger Wintereinbruch führt zu Schneechaos in der ganzen Ton-Region

26. Januar 2026 , 09:26 Uhr

Heftiger Schneefall und eisglatte Straßen haben in der Nacht auf Montag in der gesamten Ton-Region für ein Verkehrschaos gesorgt. Polizei und Rettungskräfte waren und sind aktuell noch immer im Dauereinsatz. Allein im Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidiums Heilbronn wurden mehr als 70 Verkehrsunfälle registriert.

Kritisch war auch die Lage auf den Autobahnen. Auf der Überleitung von der A6 auf die A81 in Richtung Stuttgart bei Weinsberg (Landkreis Heilbronn) blieben in der Nacht 15 bis 20 Fahrzeuge, überwiegend Lastwagen, auf schneeglatter Fahrbahn stecken. Die Strecke musste zeitweise vollständig gesperrt werden. Für Pkw ist die Überleitung inzwischen wieder freigegeben, während Lastwagen vorerst nicht passieren konnten. Der Winterdienst ist weiterhin im Einsatz, zusätzlich unterstützt das Technische Hilfswerk (THW) beim Abschleppen der festgefahrenen Lkw.

Auch abseits der Autobahnen kam es zu zahlreichen Unfällen. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Aalen registrierten die Beamten zwischen Sonntag, 17 Uhr, und Montag, 5 Uhr 65 witterungsbedingte Verkehrsunfälle. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf über 450.000 Euro, drei Menschen wurden leicht verletzt.
Der Schwerpunkt lag im Rems-Murr-Kreis mit 44 Unfällen und rund 300.000 Euro Schaden. Im Ostalbkreis wurden 15 Unfälle mit etwa 115.000 Euro Sachschaden gezählt, im Landkreis Schwäbisch Hall kam es zu sechs Unfällen mit rund 46.000 Euro Schaden, dort blieb es ohne Verletzte.

Auch der Landkreis Heidenheim war betroffen. Im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm kam es zwischen Sonntagabend und Montagmorgen zu mehr als 50 Verkehrsunfällen, davon sieben im Landkreis Heidenheim.

Die Polizei warnt angesichts der weiterhin winterlichen Witterung vor anhaltenden Gefahren im Straßenverkehr. Autofahrer werden dringend gebeten, ihre Geschwindigkeit anzupassen, genügend Abstand zu halten und wenn möglich auf nicht zwingend notwendige Fahrten zu verzichten. Besonders im Berufsverkehr könne sich die Lage jederzeit erneut zuspitzen.

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