Das Regierungspräsidium Stuttgart wird im ersten Quartal 2027 die Erstaufnahmeeinrichtung in Giengen schließen.
Grund dafür sei ein absehbarer größerer und teurer Sanierungsbedarf. Die 2020 reaktivierte Einrichtung diente zunächst dazu, während der Corona-Pandemie die Unterbringungssituation zu entlasten. Zudem spielte sie auch zu Beginn es Ukrainekriegs eine wichtige Rolle. Insgesamt wurden dort bislang rund 4.900 Geflüchtete untergebracht.
Für das Gelände in der Siemensstraße sollen Stadt und Land gemeinsam eine neue Nutzung finden. Als Ersatz wird derzeit die Landeserstaufnahmeeinrichtung in Stuttgart-Weilimdorf vorangetrieben in der bis zu 1.300 Menschen unterkommen sollen.