Im Januar wurde Heike Naber, damals noch Bürgermeisterin von Niederstetten (Main-Tauber-Kreis) wegen Urkundenfälschung verurteilt. Das Landgericht Ellwangen verhängte der Ex-Bürgermeisterin eine Geldstrafe von 15.000 Euro, woraufhin ihr Anwalt Revision einlegte. Nun wurde die Revision vom Bundesgerichtshof verworfen, das Urteil gilt jetzt als rechtskräftig.
Beim Verfahren ging es um die Kaufverhandlungen eines Grundstücks für die Kommune Niederstetten. Naber hatte dieses auf eigene Faust gekauft und somit das Protokoll des Gemeinderats nachträglich geändert, ohne dies mit dem Gemeinderat zu klären.
Seit März ist Sebastian Mayer neuer Bürgermeister Niederstettens. Dieser wurde mit 66,6 Prozent der Stimmen gewählt, während Naber damals nur bei 8,3 Prozent landete.