Heilbronn präzisiert sein Programm für das Jahr als Grüne Hauptstadt Europas 2027.
Der groß angekündigte Rooftop-Walk auf dem Wollhaus ist nicht umsetzbar. Die Stadt begründet, die schlechte Statik des Wollhaus ließe sich nicht mit dem Budget für den Rooftop-Walk von 900.000 Euro vereinbaren. Auch der Verkehrsversuch auf der Friedrich-Ebert-Brücke wird vorerst nicht umgesetzt. Neben deutlichen öffentlichen Vorbehalten hätten sich technische Hürden gezeigt.
Die Ausstellung, die auf dem Wollhaus geplant war, findet stattdessen im Rathausfoyer und an der Inselspitze statt. Dort bleibt auch die Nutzung von Dachflächen ein Thema. Damit sind es laut Stadt zwei von 37 Großprojekten im Jahr als Grüne Hauptstadt Europas, die nicht umgesetzt werden können.
Das ist für 2027 geplant:
Im Stadtbild werden der Bereich um das Robert-Mayer-Denkmal und der Kiliansplatz neu gestaltet und begrünt. „Mobiles Grün“ zeigt an wechselnden Standorten, wo mehr Grün entstehen könnte. Dazu kommen die Umgestaltung der Bleichinselbrücke und der Fahrradring um die Innenstadt.
Bürgerengagement soll ebenso eine große Rolle spielen: Bürger sollen sich aktiv an der Stadtgestaltung beteiligen, indem sie Konzepte und Ideen für diese liefern. Nach einer Prüfung könnte somit jedes Konzept mit bis zu 2.500 Euro finanziert werden, insgesamt plant die Stadt mit einem Bürgerbudget von 50.000 Euro. Hier können Ideen eingebracht werden.
Der Gemeinderat berät am 12. November über Planungs- und Umsetzungsstand sowie Finanzierung der Grünen Hauptstadt Europas. Ab dem 13. November gibt es Informationen auf heilbronn.now.