Im Fall der Schüsse auf einen Barbershop und der versuchten Brandstiftung in Heidenheim sitzt ein 19-Jähriger in Untersuchungshaft. Er ist dringend verdächtig, an der versuchten Brandstiftung beteiligt gewesen zu sein. Das teilten Staatsanwaltschaft Ellwangen und Polizei mit.
Das war passiert: In der Nacht zum Donnerstag, 24. September, fielen kurz nach 3:30 Uhr Schüsse auf ein Geschäft in der Clichystraße. Zuvor war versucht worden, ein Gebäude in der Schnaitheimer Straße in Brand zu setzen. Dort fand die Polizei gezündete Böller und einen ausgelaufenen Benzinkanister vor einer Gaststätte. Am Barbershop in der Clichystraße entdeckte sie mehrere Einschusslöcher am Gebäude und am Schaufenster. Zur Tatzeit waren vier Menschen im Haus. Es brach kein Feuer aus, in beiden Fällen wurde niemand verletzt.
Die Festnahme erfolgte bereits am 14. Oktober aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Ellwangen. Ein Haftrichter setzte ihn in Vollzug, der Mann kam in eine Justizvollzugsanstalt. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung stellte die Polizei Beweismittel sicher.
Offen ist weiterhin, ob die Schüsse und die versuchte Brandstiftung zusammenhängen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zu möglichen weiteren Tatverdächtigen dauern an. Weitere Angaben, etwa zu einer möglichen polizeilichen Vorgeschichte des Mannes, machten die Behörden nicht.