Das Handwerk macht Druck auf die Landespolitik

19. Februar 2026 , 09:58 Uhr

Der Dachverband Handwerk Baden-Württemberg hat einen Leitfaden mit 26 Forderungen für die anstehende Landtagswahl erarbeitet. Das Handwerk brauche „weniger Belastung und mehr Entlastung“, so Ralf Rothenburger, der Präsident der Handwerkskammer Heilbronn-Franken.

Die Handwerker fordern unter anderem verlässlichere Netzinfrastruktur, Nachwuchs- und Fachkräftesicherung und mehr Engagement für Bauen und Wohnen. Zudem betont Ralf Schnörr, der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Heilbronn-Franken, dass den politischen Akteuren die Schwierigkeiten rund um Bürokratieabbau, Reformdruck oder Investitionsstau hinlänglich bekannt seien.

Sie appellieren an die Politik, die Interessen des handwerklichen Wirtschaftszweiges mehr in den Fokus zu setzen.

Dachverband Forderungen Handwerk Landtagswahl Leitfaden Wirtschaft

Das könnte Dich auch interessieren

28.10.2026 Audi-Chef Döllner unter Druck: Streit nach Trump-Auftritt eskaliert im Intranet Der umstrittene Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner an der Seite von US-Präsident Donald Trump sorgt weiter für Wirbel. Die Diskussion darüber soll laut mehrerer Medienberichte im VW-Intranet so eskaliert sein, dass der Konzern die Kommentarfunktion abschaltete und alle Beiträge löschte. Laut Medienberichten gab es persönliche Beleidigungen – obwohl die Beschäftigten dort mit Klarnamen unterwegs sind. 27.10.2026 46 Prozent der Ausbildungsplätze unbesetzt: Es fehlt an Bewerbern Im Handwerk in Heilbronn-Franken bleiben Lehrstellen unbesetzt, weil Bewerbungen fehlen. Das zeigt eine Sonderumfrage der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. Von den Betrieben, die für 2026 Ausbildungsplätze angeboten hatten, konnten nur 54 Prozent alle Stellen besetzen. Der häufigste Grund: Es kommen keine Bewerbungen. 74 Prozent der Betriebe mit offenen Stellen erhielten keine einzige. 36 Prozent hatten Bewerbungen, aber 26.10.2026 Audi baut eigenes Werk in den USA: Neue Hiobsbotschaft für Neckarsulm? Rund vier Milliarden Euro für ein neues Audi–Werk in den USA – während die Zukunft des Standorts Neckarsulm weiterhin ungewiss ist. Der gemeinsame Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner mit Donald Trump bei einer US-Wahlkampfveranstaltung am Wochenende sorgt nicht zuletzt auch in der Region Neckarsulm für Kritik. Denn dort bangen etwa 15.000 Beschäftigte um die Zukunft 20.10.2026 Unternehmen zeigen Resilienz: Die Wirtschaft in Ostwürttemberg kommt in Schwung Die aktuelle Konjunkturumfrage der Internationalen Handelskammer (IHK) Ostwürttemberg zeigt erneut ein positives Bild der Wirtschaftsentwicklung in Ostwürttemberg auf. Der dafür maßgebliche IHK-Konjunkturklimaindex liegt bei 119,8 und damit nochmal 9,7 Punkte höher als in der letzten Umfrage. Was bedeutet diese Zahl? Sie liegt Umfragen von Unternehmen zugrunde. Dabei verzeichnet jedes dritte Unternehmen steigende Auftragseingänge, die Exportaussichten