Normalerweise drängelt es an den Wochenenden und vor allem am 3. Oktober, dem Feiertag, stärker auf dem Wasen und in den Festzelten. Das gilt nach Angaben der Veranstalter vor allem an den Samstagen zwischen 16 und 19 Uhr. Die Veranstalter empfehlen Besuchern ohne Zeltreservierung, die Anreise möglichst außerhalb dieser Zeit zu planen. Der 3. Oktober fällt in diesem Jahr auf einen Samstag – da ist eh viel los. Abhängig ist der Betrieb auch stark vom benachbarten Stadion und von den Veranstaltungen im NeckarPark.
Familientage:
Der Besuch auf dem Rummel am Neckarufer könnte sich – auch finanziell – für Familien besonders an den zwei Familientagen (30.9. und 7.10.) auszahlen, die mittwochs stattfinden. Schausteller, Gastronomen und Marktkaufleute bieten dann ermäßigte Preise an, außerdem sind Stelzenläufer und Luftballonkünstler unterwegs.
Anreise:
Zwischen Heilbronn und Bietigheim fährt von Freitagabend, 21, Uhr, bis Sonntag, 4. Oktober, keine Bahn. Die Linien MEX12 und 18 sowie der Regionalexpress RE8 entfallen komplett. Es gibt Ersatzbusse für den MEX von Heilbronn nach Bietigheim und Schnellbusse, die zwischen Heilbronn und Ludwigsburg pendeln. Weiter geht es mit den regulären S-Bahn-Linien.
Das ist wichtig: Kommen Sie zu Fuß oder fahren Sie mit dem Fahrrad, mit Bus oder Bahn – wegen des Hauptfests ist es mangels Parkplätzen kaum möglich, sein Auto am Wasen abzustellen. Die Stadtbahn-Haltestelle Cannstatter Wasen liegt direkt am Festgelände, die U11 fährt als Sonderlinie vom Hauptbahnhof dorthin – und auch zurück. An Werktagen passt die Linie U19 zum und vom Wilhelmsplatz (Bad Cannstatt), obendrein bringen die Linien U1, U2, U13 und U16 Festbesucher dorthin. Zur Mercedesstraße geht es mit den Linien U1, U2, U13 und U16. Die S-Bahnen S1, S2 und S3 sowie viele Regionalbahnen fahren zum Bahnhof in Bad Cannstatt. Von dort sind es zum Volksfest rund zehn Minuten zu Fuß, immer den Schildern nach.
Eine gute Alternative ist auch die Stadtbahn-Haltestelle «Mineralbäder (Leuze)». Von dort lässt sich das Volksfest zu Fuß erreichen.
Parkplätze:
Weil das Landwirtschaftliche Hauptfest auch auf dem Wasen Platz braucht, gibt es in diesem Jahr nur Parkplätze für Menschen mit Behinderung. «Wir empfehlen dringend die Anreise mit dem ÖPNV oder die Nutzung von Park-and-Ride», sagte eine Sprecherin von in.Stuttgart. Motorräder können am Willi-Daume-Steg und an der Stadtbahn-Haltestelle «Cannstatter Wasen» parken. Fahrräder können zudem am Eingang Krämermarkt an der König-Karls-Brücke abgestellt werden.
Sicherheit:
Mit der „Wasenboje“, einem Container auf dem Festgelände, soll es wie in den vergangenen Jahren eine Anlaufstelle insbesondere für Mädchen und Frauen geben, die Hilfe benötigen, weil sie etwa belästigt wurden, die eigene Gruppe verloren oder zu viel getrunken haben. Die dunkelblaue «Wasenboje» mit neongrünem Logo ist täglich ab 15.00 Uhr und bis Ende des Festes geöffnet. Das «Wasenboje»-Team ruft auch ein Taxi für eine sichere Heimfahrt oder begleitet Frauen und Mädchen zur Polizei.
Attraktionen:
Dutzende Fahr- und Laufgeschäfte werden bereitstehen, darunter auch einige Debüttanten. Nach Angaben der Veranstalter gibt es mehr als zehn neue Attraktionen – so viele Neuheiten wie schon lange nicht mehr. Darunter sind das große Riesenrad «City Star» und die «Wilde Maus XXL», die fast doppelt so lang ist wie die beliebte kleinere Variante. «Die bis zu 23 Meter hohe Achterbahn bietet eine dynamische Fahrt mit Geschwindigkeiten von bis zu 60
Stundenkilometern, die mit VR-Brille noch rasanter wirkt», versprechen die Veranstalter. Kinder können ihren Mut in der Kinderachterbahn testen, der Freifall-Turm «Fortress Tower» ist wieder mit dabei, es gibt Geisterbahnen wie «Diablos Residenz», Rutschen, Kettenflieger und Autoskooter.
Reservierung:
Die Betreiber der acht Festzelte auf dem Wasen nehmen Anfragen direkt auf – gestellt werden können sie über die Webseite. Und das sollten sie auch dringend, wenn es ein Tisch an einem bestimmten Tag sein soll, gerade mit einer Gruppe, wie die Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart empfiehlt.
Tiere:
Nein, Tiere dürfen nicht mit zum Volksfest gebracht werden. Mal abgesehen natürlich von Blindenhunden, die uneingeschränkt begleiten dürfen.
Bargeld:
Mittlerweile kann in immer mehr Zelten und an Ständen mit Karte bezahlt werden. Auf dem Festgelände gibt es aber auch mehrere Geldautomaten, an denen schnell Bargeld abgehoben werden kann. Bei einigen Betrieben gibt es einen Mindestbetrag für Kartenzahlungen.