Autofahrer liefert sich Verfolgungsjagd und stellt sich erst nach Warnschüssen

28. März 2024 , 15:47 Uhr

Bei der Festnahme eines Autofahrers, der vor der Polizei geflüchtet sein soll, haben Beamte im Landkreis Würzburg mehrere Warnschüsse in die Luft abgegeben. Der 38-Jährige soll zudem gegen einen Streifenwagen gefahren sowie unter Drogen und ohne Führerschein unterwegs gewesen sein, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Er sitze nun in Untersuchungshaft.

Die Polizei berichtet, dass sie den Mann schon am Dienstagmittag zunächst in Wertheim angehalten habe. Der Mann sei während der Kontrolle immer nervöser geworden. Er soll schließlich eine Beamtin gestoßen und mit seinem Wagen nach Bayern geflüchtet sein. Im rund 20 Kilometer entfernten Holzkirchen (Landkreis Würzburg) habe die Polizei den Mann schließlich gefunden. Allerdings sei der 38-Jährige erneut mit überhöhtem Tempo davongefahren und habe auf einem Waldweg ein Polizeiauto gerammt. Nach dem Zusammenstoß habe der Mann versucht, sich zu Fuß aus dem Staub zu machen. Unter Abgabe von Warnschüssen in die Luft hätten ihn die Einsatzkräfte schließlich festgenommen.

Nach Angaben der Polizei stellten die Beamten eine geringe Menge Amphetamin sicher, die der 38-Jährige bei sich gehabt haben soll. Er musste eine Blutprobe abgeben. Gegen den Tatverdächtigen werde unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Am Mittwoch ordnete ein Ermittlungsrichter Untersuchungshaft an.

Polizei Verfolgungsjagd Warnschüsse

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