Audi zieht Schlechtwetterklausel in Neckarsulm

09. Oktober 2026 , 08:03 Uhr

Audi will in Neckarsulm über weitere Sparmaßnahmen verhandeln. Bei der Betriebsversammlung am Donnerstag hat Audi-Chef Gernot Döllner die sogenannte Schlechtwetterklausel aktiviert. Damit sollen die Zukunftsvereinbarung und mögliche Einsparungen neu verhandelt werden. VW-Chef Oliver Blume wurde bei seinem Auftritt von Teilen der Belegschaft ausgebuht.

Für die rund 15.000 Beschäftigten in Neckarsulm bleibt die Zukunft des Werks ungewiss. Der VW-Konzern gibt dem Standort noch ein Jahr Zeit, um ein tragfähiges Konzept zur Kostensenkung vorzulegen. Andernfalls droht die Stilllegung. Der Betriebsrat will betriebsbedingte Kündigungen vor Ende 2033 allerdings nicht verhandeln.  Bis dahin schließt eine bisherige Zukunftsvereinbarung solche Kündigungen aus.

 

 

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