Der umstrittene Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner an der Seite von US-Präsident Donald Trump sorgt weiter für Wirbel. Die Diskussion darüber soll laut mehrerer Medienberichte im VW-Intranet so eskaliert sein, dass der Konzern die Kommentarfunktion abschaltete und alle Beiträge löschte. Laut Medienberichten gab es persönliche Beleidigungen – obwohl die Beschäftigten dort mit Klarnamen unterwegs sind.
Der Ärger kommt in einer ohnehin angespannten Lage: Audi kämpft seit Jahren mit sinkenden Absatzzahlen und schwindenden Erträgen. Gleichzeitig plant der Konzern Investitionen von rund vier Milliarden Euro in ein neues Werk im US-Bundesstaat Georgia. Allein am Standort Neckarsulm stehen dagegen rund 15.000 Stellen auf dem Spiel. Wie stark Umsatz und Gewinn unter der aktuellen Entwicklung leiden, will Audi am Freitag mit den neuen Geschäftszahlen bekanntgeben.