ANINOVA deckt potentielle Tierquälerei auf

17. Juni 2025 , 19:31 Uhr

ANINOVA deckt Missstände in Rinderbetrieb in Bretzfeld auf.

ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) liegen aufwühlende Videoaufnahmen aus Mitte März vor, die einen Rinderbetrieb in Bretzfeld zeigen sollen. In dem Betrieb werden rund 50 Rinder in sogenannter Anbindehaltung gehalten.

Diese Haltungsform bedeutet, dass die Tiere dauerhaft im Stall fixiert sind – in der Regel mit einer Kette oder einem Halfter. Ihre Bewegungsfreiheit ist damit auf ein Minimum reduziert: Die Kühe können sich weder frei bewegen noch mit Artgenossen interagieren.

„In diesem Betrieb stehen die Tiere tagein, tagaus an ein und derselben Stelle – unfähig, auch nur ihren grundlegendsten Bedürfnissen nachzukommen“, kritisiert Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA.

Nach Angaben des Landwirts wird die dort produzierte Milch unter dem Markennamen Hofgut vertrieben – unter anderem bei EDEKA24, Amazon und Rewe. Die zuständige Molkerei wirbt auf ihrer Website mit Bildern von glücklichen Kühen auf grünen Weiden. Nachhaltigkeit, Regionalität und Tierwohl seien laut eigener Aussage zentrale Werte.

Nach Sichtung des Bildmaterials hat ANINOVA am 20. März 2025 Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Heilbronn gestellt. Die Behörde hat die  Ermittlungen aufgenommen.

ANINOVA Hofgut Kühe Massentierhaltung Tierquälerei

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