Die Stadt Aalen hat im Jahr 2025 rund 1,8 Millionen Euro durch Geschwindigkeits- und Rotlichtverstöße eingenommen – und zählt damit zu den 35 deutschen „Blitzermillionären„. Das zeigt eine bundesweite Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins.
In Baden-Württemberg führt Stuttgart mit 17 Millionen Euro, gefolgt von Mannheim mit 6,6 Millionen. Aalen und Friedrichshafen (1,5 Mio.) verzeichneten im Vergleich zu 2024 sogar steigende Einnahmen. Insgesamt nahmen die sechs beteiligten BaWü-Städte 47 Millionen Euro ein. Bundesweit führt Hamburg mit 41,8 Millionen Euro.
Wichtig für Betroffene: Laut dem Deutschen Anwaltverein haben Einsprüche gegen Bußgeldbescheide in mehr als 50 Prozent der Fälle Aussicht auf Erfolg – etwa wegen falscher Messwinkel oder unklarer Fotos. Wer auf seinem Blitzerfoto nicht eindeutig erkennbar ist, muss in Deutschland grundsätzlich kein Bußgeld zahlen.